Game Development: In der Pipeline PDF  | Drucken |  E-Mail
Geschrieben von: Nick Manning, Autodesk / CADRelations   
Montag, 17. Januar 2011 um 13:41 Uhr

Gegenwärtige Unsicherheiten durch eine gute Haushaltsführung und einem sorgfältigen Blick auf die digitale Pipeline überstehen

Auf der einen Seite sind die Kosten für die Entwicklung und Vermarktungen eines Blockbuster-Computerspiels rasant, ebenso wie die damit verbunden Risiken. Auf der anderen Seite entstehen unzählige Lowbudget Online- und Casual-Games, deren Nachfrage sogar weiter steigt. Die Unternehmen, die sich genau in der Mitte befinden, fragen sich, was sie als nächsten tun sollen.

Solange die Nachfrage nach neuen Spielen besteht, wird die Branche die kleinen Krisen überleben. Dennoch müssen die Unternehmen nach Wegen suchen, wie sie gleichzeitig ihre Effizienzen erhöhen und ihre Risiken senken können. Dabei müssen sie beachten, dass sie ihren Artists die Freiräume lassen und Mittel zur Verfügung stellen, dass sie die bahnbrechende Idee entwickeln können, die dem Unternehmen dabei hilft, die Krise zu bewältigen.

 
Um Unternehmen dabei zu unterstützen, hat Autodesk mit seiner Digital Entertainment Creation (DEC) Philosophie einen Ansatz entwickelt, der Artist zu mehr Kreativität verhelfen soll. DEC gibt ihnen mehr Freiheit in der Zusammenarbeit, indem es einzelne Personen und Teams in einem einzelnen kreativen Prozess vereint. Es bietet ihnen auch eine einfache Möglichkeit mit Ideen herumzuexperimentieren und verschiedene Ansätze zu untersuchen, ohne dabei vom ursprünglichen Konzept abzuweichen. Das Ergebnis ist ein virtueller Entstehungsraum, in dem die verschiedenen Experten als Teil eines nicht-linearen Workflows zusammenarbeiten.
 
DEC bietet auch die notwendigen Funktionen, um kreative Ideen effektiv zwischen Teams und der gesamten Produktionskette zu kommunizieren. Zum Beispiel ist die Autodesk FBX-Technologie eines der am weitest verbreiteten, plattformunabhängigen 3D-Austauschformate in der heutigen Entertainment-Industrie. Dadurch können Daten zwischen Maya, Motionbuilder, 3ds Max, Softimage, Flame und bestimmten Anwendungen von Drittanbietern effizient getauscht werden.
 
Indem Autodesk seine 2011-Versionen von 3ds Max oder Maya mit Softimage, Motionbuilder und Mudbox in sogenannten „Digital Entertainment Suites“ kombiniert hat, erfüllt es zusätzliche die Forderungen der Artist, Lösungen anzubieten, die die komplette Pipeline modernisieren. Mudbox hilft Artist dabei hoch detaillierte Modelle schnell und intuitiv zu modellieren, während MotionBuilder eine Echtzeit-Animations-Engine bietet. Damit lassen sich große Mengen von animierten Daten leichter und kreativer bearbeiten. Eine neue Premium-Version enthält auch Autodesk Softimage und Autodesk Face Robot. Damit lassen sich realistische Charaktere einfacher erstellen.
 
Für den Anwender nicht so sehr sichtbar, ist die Weiterentwicklung der Lösungen zur nächsten Version. Diese führen zu erheblichen Produktivitätsvorteilen für Unternehmen. Das Autodesk dies ebenfalls beherrscht beweisen zwei unabhängige Benchmark-Test, die von Pfeiffer Consulting durchgeführt wurde und sich auf Autodesk 3ds Max 2011 und Autodesk Maya 2011 konzentrieren. 
 
In jedem Bericht hat Pfeiffer eine Reihe wichtiger Funktionen ausgewählt und sie mit früheren Versionen der Software (Autodesk 3ds Max 2008 und Maya 8.5) unter Verwendung identischer Hardware und Testbedingungen verglichen. Die Tests ergaben, dass ein Artist durch den Einsatz von 3ds Max 2011 bis zu 13,5 Stunden pro Monat einspart. Die Migration zu Maya 2011 würde sogar 15 Stunden einsparen – das sind fast zwei Tage im Monat für jede Software.
 
Studie zu 3DS Max 2011 gegen 3ds Max 2008


Studie zu Maya 2011 gegen Maya 2008

 
Zudem zeigt sich die kumulative Wirkung dieser Einsparungen in den Synergien, die durch die engere und effizientere Zusammenarbeit von Team entstehen. Auch die Einnahmen können vergrößert werden, da mehr Zeit zu Verfügung steht, um mehr leisten zu können.
 
Durch Autodesk FBX bieten die Digital Entertainment Suites eine kohärente sowie effiziente Pipeline. Die sich ergänzenden Toolsets geben Artist die Mittel, um die Herausforderungen zu meistern. Sie können Ergebnisse in höherer Qualität effizienter und kostengünstiger erreichen.
 
Wenn sich die Gewinnspannen verringern, bleibt oft nur noch der Weg, die Betriebskosten zu senken. Die Modernisierung der Pipeline durch die neuesten Autodesk-Lösungen kann dies gewährleisten – mit dem zusätzlichen Mehrwert, dass mehr Zeit zum Nachdenken entsteht, Ideen leichter entwickelt werden können und das kreative Level gehalten werden kann.


 

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